Pokal des Neujahrsturnier

Pokal des Neujahrsturnier

Als der Sportverein 10 Jahre wurde, gab es ein vielbeachtetes Event mit dem Namen „Sport und Kunst“. Einige Mitglieder zeigten erstaunlich kreative Fertigkeiten und so entstand der wohl originellste Pokal im Dahmeland. Seit Conny Springsguth sein Werk als Wanderpokal zur Verfügung stellte, gelang es jedoch keiner Mannschaft aus Prieros, den Sieg zu erringen. So schmückten sich andere Teams aus Brandenburg und Berlin mit der Trophäe. Die Frauen und Männer vom SV Prieros schienen hingegen ein Abo auf den zweiten Platz zu besitzen. So blieb ihnen zwar die obligatorische „Raupe“ des Siegers erspart, aber der Blick zum „entführten Pokal“ wurde immer sehnsüchtiger.

Nun also feierte der SV Prieros seinen 15. Geburtstag und der Vorstand beschloss, ein größeres Neujahrsturnier auszurichten. Dazu wurde flugs die große Sporthalle in Königs Wusterhausen aktiviert und insgesamt 12 Brandenburger Mannschaften eingeladen. Die Zusagen ließen nicht lange auf sich warten und so startete das Turnier am 04. Januar um 11.00 Uhr in der Halle am Oberstufenzentrum. Mit dabei zunächst 2 Teams vom SV Prieros und ein weiteres aus der Sektion „Spielkultur Friedersdorf“. Als sich herausstellte, dass eine gemeldete Mannschaft fehlte, wurde kurzerhand das Team „Prieros Mix“ zusammen gestellt. Nachträglich aktivierte und spontan vorbei kommende männliche Mitglieder bildeten ein Quartett, die beiden Frauen „entliehen“ freundlicherweise die Teams von „Frischlinge Schöneiche“ und „Prieros Montag“.

Damit war der 12er Pool komplett und der Computer konnte seinen Zufallsgenerator anwerfen. In 3 Gruppen beginnend, kamen die Plätze 1 und 2 in eine Staffel und die Plätze 3 und 4 in eine andere Staffel. So spielten fortan ähnlich leistungsstarke Mannschaften gegeneinander, der jeweils direkte Vergleich aus der Vorrunde wurde in die Hauptrunde mitgenommen. Die Vorrunde absolvierten 3 Teams ohne Satzverlust und gingen als Favoriten in die leistungsstärkere Staffel. Dort sollten sie sich später packende Duelle um den Sieg liefern. 

Die andere Staffel bot ein ausgeglichenes Bild. Der spätere Sieger, die Mannschaft vom „SV Prieros Dahme“ gewann ein Spiel und gestaltete alle anderen Partien unentschieden. Die Differenz der gespielten Bälle zwischen Platz 1 und Platz 6 von +8 bis -13 beweist ebenfalls das gleichmäßige Niveau in der Staffel zwei. Plätze 2 und 3 gingen an die Teams „Zernsdorf 2“ und „Zernsdorf 1“. Die Plätze 4 bis 6 belegten „Spielkultur Friedersdorf“, „Jumping Fleas“ und „Miersdorf“.

Die Auslosung in der Staffel 1 sorgte für echte Spannung, weil die drei ungeschlagenen Teams aus der Vorrunde erst zum Ende des Turniers aufeinander trafen. Bis dahin leisteten sich „Bestensee“ und „Prieros Montag“ jeweils einen Satzverlust gegen „Frischlinge Schöneiche“ und „Tohuwabohu“. Nur das Team „Prieros Mix“ behielt bis zum direkten Aufeinandertreffen eine weiße Weste. Zum Showdown erwies sich die Mannschaft „Prieros Montag“ als besonders nervenstark. Von vier möglichen Sätzen gewann sie drei und sollte mit dieser Leistung dennoch nicht den Gesamtsieg erringen. An Kuriosität kaum zu überbieten, besaßen beide Teams aus Prieros die exakt gleiche Punktzahl und die identische Differenz (+50) der gespielten Bälle. So musste ein weiteres Kriterium heran gezogen werden. Nicht die größere Zahl der Fehler, sondern die mehr errungenen Punkte gaben den sportlich korrekten Ansatz zugunsten der zu Turnierbeginn zusammen gestellten Mannschaft „Prieros Mix“. Die Plätze 3 bis 6 belegten die Teams „Bestensee“, „Tohuwabohu“, „Frischlinge Schöneiche“ und „Volkssport Zeuthen“.

Weil Vereinsmitglied Conny Springsguth zum 15-jährigen Jubiläum einen weiteren Pokal gestiftet hat, erfüllte sich am späten Sonntag Nachmittag ein lang gehegter Wunsch und nunmehr 2 Pokale aus beiden Staffeln bleiben für mindestens ein Jahr in Prieros. Selbstverständlich stehen diese im nächsten Jahr wieder zur Vergabe auf dem Volleyball-Parkett und künden in der Region von kreativ-sportlichem Einsatz im Freizeit-Volleyball.

Ein großes Dankeschön geht an die Familien Piterek und Hüselitz für Versorgung und Organisation des Turniers. Vom frisch belegten Brötchen bis zur selbst gebackenen Waffel – das Catering war erste Klasse und ist dem gastgebenden Verein des nächsten Jahres zur Nachahmung empfohlen.

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