Team- und Fanfoto nach den Spiel in Spergau am 01.10.2016

Team- und Fanfoto nach den Spiel in Spergau am 01.10.2016„Solche Fragen beantworte ich zu diesem Zeitpunkt der Saison generell nicht. Es sollte klar sein, dass der dritte Tabellenplatz zu diesem Zeitpunkt alles andere als aussagekräftig ist! Ich freue mich viel mehr, dass heute alle 12 Spieler so eine überzeugende Leistung vor heimischem Publikum abgeliefert haben.“ PKW-Trainer Langner war hinsichtlich der Frage, ob es für sein gerade erst aufgestiegenes Team nun andere Ziele als den Klassenerhalt gäbe, sichtlich kurz angebunden.

Dabei hatte seine Mannschaft in den gut eineinhalb Stunden zuvor sich durchaus für höhere Aufgaben empfohlen und den Berliner Gast nur im dritten Satz herankommen lassen. Rotation Prenzlauer Berg trug dennoch über die gesamte Spielzeit zu einer ansehnlichen Partie für die etwa 80 Zuschauer in der Königs Wusterhausener OSZ-Halle bei. Die Hauptstädter konnten vor allem mit starken Aktionen in der Feldabwehr überzeugen – und das trotz deutlich höherem Altersschnitt als beim jugendlichen Gastgeber.

Die Prieros-KWer Heimsechs, in der vergangenen Woche noch ohne Punkte vom Auswärtsspiel beim CV Mitteldeutschland II zurückgekehrt, tat von Beginn an alles, um die unglückliche Niederlage wieder wett zu machen. Eine konstante Annahme ließ PKW-Kapitän und Zuspieler Björn Heimer alle Möglichkeiten offen, die Bälle auf die Angriffspositionen zu verteilen und durch schnelle Bälle den gegnerischen Block auseinander zu nehmen. Vor allem Tilo König (Annahme-Außen), sowie Rick Wagner und Marcel Baron (beide Mittelblock) waren dabei über den gesamtem Spielverlauf gesehen absolute Punktgaranten. Mit 25:16 und 25:18 gingen die ersten beiden Sätze hochverdient und ungefährdet an die SG PKW.

Der dritte Satz ähnelte dem des ersten Saisonheimspiels gegen den Berliner VV II. Unkonzentriertheiten in der Annahme sorgten für Unruhe im Spielverlauf, die sich in weiteren individuellen Fehlern niederschlugen. Den Berliner 5-Punkte-Vorsprung, den sich die Gäste zu Satzbeginn herausspielten, konnten die heimischen Volleyballer nicht mehr egalisieren, der Satz ging mit 25:20 an die Berliner – und die Partie wurde noch einmal spannend. PKW-Trainer Langner fand nach dem Match dafür sehr deutliche Worte: „Wir hatten heute Glück, dass wir im vierten Satz so gut zurückgekommen sind. In der Regionalliga werden solche Nachlässigkeiten gerne auch mal vom Gegner bestraft. Gut, dass wir heute wieder in die Spur gefunden haben.“

Nachdem der 4. Satz mit 25:20 wieder relativ deutlich gewonnen werden konnte, durfte sich PKW-Spieler Rick Wagner nach starker spielerischer Leistung noch über die MVP-Medaille freuen: „Wir konnten nach der Niederlage in der letzten Woche heute mit einer guten Gesamtleistung überzeugen und unseren Fans drei verdiente Punkte schenken. Als einen Grund für unseren Erfolg möchte ich auf jeden Fall unsere Fitness-Trainingseinheiten nennen.“

Am nächsten Samstag steht für die Dahmeländer Volleyballer schon wieder eine lange Auswärtsfahrt an. Gegner ist dann der SSV 80 Gardelegen (Sachsen-Anhalt), der als Aufsteiger mit acht von möglichen neuen Punkten noch stärker als die SG in die neue Saison gestartet ist und mit erwarteten 250-300 Zuschauern im Rücken sicherlich nur schwer zu schlagen sein wird.

Statistik:
SG PKW – Rotation Prenzlauer Berg 3:1 (25:16, 25:18, 20:25, 25:20)

SG PKW: Leyh, Stoffregen, Lehmann, Heimer (C), König, Kuhrt, El-Dik, Sommerfeld, Wagner, Kuhrt, Gust, Baron, Langner (Trainer), Fröhlich (Co-Trainer)

MVP: Wagner (Gold, SG PKW), Darge (Silber, Rotation Prenzlauer Berg)

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