Mannschaftsfoto der SG PKW in der Saison 16/17

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Am Samstag fand in Wittenberg ein wichtiger Termin statt. Die Prierosser Troika (Codename „Team Gyros“) hatte sich zu 18 Uhr in der Stadthalle angekündigt, um die Fortschritte des MTV in Sachen Liquidität zu überprüfen. Für die die Lutherstädter war dieses Datum von höchster Wichtigkeit – hing doch von diesem Termin ihre Einstufung hinsichtlich zukünftiger Wirkungsstätten ab.


Auf der anderen Seite mussten die Dahmeländer Verantwortlichen fürchten, von zu großen Fortschritten der Einheimischen bloßgestellt zu werden. „Wir Experten sprechen bei derart brisanten Veranstaltungen auch von 6-Punkte-Risiko-Stichtagen!“, erklärte Bjoernis Langnerikis, Leiter der Delegation.

Nach etwa 90 Minuten Flugzeit erreichte die Abordnung aus Südberlin – darunter 8 aktive Kontrolleure, Reiseleiter Langnerikis und 12 mitgereiste Protokollanten – bei bestem Reisewetter endlich mediterran-sachsen-anhalter Gefilde.

Die Stimmung in der Stadthalle war bereits zu Beginn aufgeheizt. „Wir waren bereits darüber informiert worden, dass Überprüfungstermine in Wittenberg stets von höchster Brisanz sind“, so Langnerikis, „Aber eine derartig stickigen Konferenzraum haben wir auch selten erlebt.“ Um dem entgegen zu wirken trug er seinem Außenverantwortlichen Petrás Leyhos kurz nach dem Eintreffen die Aufgabe der Durchlüftung der Tagungsstätte zu, die dieser auch vorbildlich erledigte.

Um Punkt sechs erfolgte der Sitzungsgong und Wittenberg begann mit der Präsentation seiner Fortschritte. Den Gastgebern war die Nervosität jedoch deutlich anzumerken – selbst einfachste Anfragen von Petrás Leyhos und Tilos Königídas konnten nicht beantwortet werden. So konnte man jeweils zu den Punkten 1.7:1 und 1.18:4 in der Tagesordnung fortschreiten. „Wir waren uns aber sicher, dass die Resignation nur von kurzer Dauer war“, so Alexandros Kuhrtidis (Prierosser Diagonal-Korrespondent), „Wir hatten von unseren Gastgebern auch ein deutlich professionelleres Auftreten erwartet.“

Im Folgenden konnte der MTV dann auch erste Vorschläge für einen künftig ausgeglichenen Haushalt präsentieren. Aber erst im dritten Abschnitt der Tagung gelang es den Gastgebern – wenn auch sehr knapp – die Troika zu überzeugen. „Es sah kurz danach aus, als müssten wir alle in die Verlängerung, weil Wittenberg plötzlich mit einigen überzeugenden Argumenten aus der Hinterhand kam, allerdings schienen diese eher auf eine kurzfristige Lösung abzuzielen.“, so Kuhrtidis.

Am Ende waren dann sogar die einheimischen Beobachter auf Prierosser Seite. „Normalerweise sind wir es gewöhnt, dass wir eher mit Abneigung empfangen werden“, so Delegationsleiter Langnerikis, „umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir auch vom heimischen Publikum mit lauten „Team Gyros“-Rufen in unseren Ansichten unterstützt worden sind.“ Beim Tagesordnungspunkt 4.25:18 hatte Langnerikis dann genug. „Die Überprüfung ist beendet!“, verkündete er lauthals. Zuvor lobte er jedoch noch den gegnerischen Abwehrspezialisten für sein gutes Auftreten.

Trotz alledem zog Langnerikis eine negative Bilanz für die Lutherstädter: „Derzeit sieht es so aus, als ob eine Abstufung in die nächstniedrigste Klasse „LOL“ erfolgt. Allerdings bleiben ihnen auch noch zwei Überprüfungstermine, um ihren Verbleib in der Klasse „RLNO“ zu rechtfertigen.“

Den Abend ließ das „Team Gyros“ bei einem ihrem Namen gerechten Gastwirt in der Heimat ausklingen, wobei sich Langnerikis noch einmal bei allen Teilnehmern, besonders den Protokollanten, für ihr Mitwirken bedankte.

Statistik:

MTV 1862 Wittenberg – SG PKW 1:3 (11:25, 20:25, 25:23, 18:25)
SG PKW: Leyh, Lehmann, Heimer (C), König, Fröhlich, Sommerfeld, Wagner, Kuhrt
MVP: Fleischer (MTV, Silber), Kuhrt (SG PKW, Gold)

 

 

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