Am vergangenen Samstag trat der Aufsteiger SG Prieros/Königs Wusterhausen zum Abstiegskandidaten USV Potsdam. Aufgrund der Winterferien musste die SG PKW auf Kapitän Björn Heimer und Tilo König verzichten. Des Weiteren fehlten die langzeitverletzten Stefan Fröhlich (als Co-Trainer mitgereist) und Rick Wagner. Familiär bedingt fehlten zusätzlich noch die beiden PKW-Spieler Tobias Huschke und Peter Leyh. Trotz dieser Ausfälle wollten die Dahmeländer ihrer Favoritenrolle gerecht werden und das Spiel gewinnen.

Das dieses Vorhaben nicht leicht werden sollte und aktuell jeden Punkt im Abstiegskampf benötigt, wurde direkt im ersten Satz deutlich. Nachdem die Anfangsphase ausgeglichen war, setzten sich die Gastgeber ab Mitte des ersten Satzes ab (15:17, 16:19). Diesen Rückstand konnte die SG Prieros/Königs Wusterhausen nicht mehr verringern, wodurch der erste Satz mit 22:25 verloren ging.

Mit Beginn des nächsten Satzes zeigten die Dahmeländer warum diese aktuell auf dem 4. Platz stehen: Sofort konnte der Gastgeber an die Wand gespielt werden und phasenweise wurde jeder Potsdamer Angriff geblockt (5:0, 11:2). In dieser Phase des Spieles gelang den Spielern der SG Prieros/Königs Wusterhausen alles und Potsdam gab diesen Satz sehr schnell auf. Aufgrund dessen gewannen die Dahmeländer am Ende sehr deutlich mit 25:12.

Trotz der mahnenden Worte vom Trainergespann Langner/Fröhlich das Potsdam dieses Spiel aufgrund eines Satzes nicht verloren geben wird, nicht zu wirken. Im dritten Satz waren es wieder die Gastgeber, die das Kommando übernahmen, und ihre jahrelange Regionalliga-Routine ausspielten (10:13, 16:19). Die SG PKW kam am Ende nochmal auf zwei Punkte ran, aber konnte diesen Rückstand nicht weiter verringern, wodurch der dritte Satz mit 23:25 verloren ging.

Der vierte Satz war lange Zeit auf Messerschneide und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Wenn eine Führung von 2 Punkten herausgespielt wurde, wurde diese postwendend ausgeglichen. Als die SG Prieros/Königs Wusterhausen zum Ende des Satzes mit 21:20 führte, riss plötzlich wieder der Spielfaden. Ab diesem Zeitpunkt konnte kein eigener Punkt mehr erspielt werden und aufgrund dessen gewann USV Potsdam den Satz mit 21:25 und damit das Spiel 1:3, obwohl die SG PKW nach Punkten mit 91:87 gewann.

„Wir konnten leider nicht unser volles Potenzial abrufen. Der Block war zwar super, aber durch viele Fehler in den eigenen Reihen und wenig Durchschlagskraft im Angriff haben wir am Ende verdient verloren.“

Ersatz-Kapitän Robert Heimann nach Spielende

Auf Seiten der SG Prieros/Königs Wusterhausen wurde Alexander Kuhrt und beim USV Potsdam Christoph Schneider zu den wertvollsten Spielern gewählt.

SG PKW: Klimek, Tardel, Kuhrt, Heimann (C), Baron, El-Dik, Grasnick, Dorn, Dentzer, Kochinka, Fiedler, Langner

Trainer: Langner, Fröhlich