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Archiv für die Kategorie: Spielbericht 1. Herren

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Spielbericht 1. Herren

Nächstes Heimspiel, nächste Chance: Prieros empfängt die Netzhoppers

Am Sonntag, 18. Oktober, um 15 Uhr trifft der SV Prieros Dahme in der Sporthalle des Gymnasiums Schönefeld auf die zweite Mannschaft der Netzhoppers Königs Wusterhausen. Nach dem ersten Punktgewinn der Saison wartet damit direkt die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf die Prierosser.

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15. Oktober 2026/von Alexander Kuhrt
Spielbericht 1. Herren

Erster Punkt ist da, aber mehr wäre möglich gewesen

Nach drei Niederlagen ohne Satzgewinn hat der SV Prieros Dahme am Sonntag endlich den ersten Tabellenpunkt der neuen Regionalliga-Saison eingefahren. Gegen den bislang ungeschlagenen USV Halle entwickelte sich in der Sporthalle des Gymnasiums Schönefeld eine umkämpfte Partie über fünf Sätze. Am Ende mussten sich die Prierosser mit 2:3 geschlagen geben. Angesichts einiger verpasster Möglichkeiten wäre durchaus mehr drin gewesen.

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12. Oktober 2026/von Alexander Kuhrt
Spielbericht 1. Herren

Nächster Anlauf auf die ersten Punkte: Prieros empfängt den USV Halle

Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die 1. Herren des SV Prieros am Sonntag wieder um Regionalliga-Punkte. Um 15 Uhr empfangen die Dahmeländer den USV Halle in der Sporthalle des Gymnasiums Schönefeld. Während Prieros nach drei Spielen noch auf die ersten Punkte wartet, sind die Gäste aus Sachsen-Anhalt bislang ohne Niederlage durch die neue Saison gekommen.

Für die Prierosser geht es vor allem darum, an die Entwicklung aus dem letzten Spiel bei Rotation Prenzlauer Berg anzuknüpfen. Das 0:3 sah auf dem Papier erneut deutlich aus, gerade in den ersten beiden Sätzen zeigte die neu zusammengestellte Mannschaft aber ihre bislang beste Saisonleistung.

Nach einem zwischenzeitlichen 7:16 kämpfte sich Prieros im ersten Durchgang noch bis zum 22:22 zurück. Im zweiten Satz war beim 24:24 ebenfalls alles offen. Für einen Satzgewinn reichte es jeweils knapp nicht.

Kapitän Robert Löchel sah nach der Partie dennoch einen deutlichen Fortschritt: „Das Spiel insgesamt war richtig gut und wesentlich besser als die letzten beiden Spiele. Wir haben immer wieder gezeigt, wie gut wir trotz der neuen Zusammensetzung spielen können.“

Halle mit perfekter Punkteausbeute

Der USV Halle reist dagegen mit einem gelungenen Saisonstart nach Schönefeld. Aufgrund des bisherigen Spielplans haben die Gäste erst zwei Partien absolviert, beide aber gewonnen. Mit fünf Punkten und 6:2 Sätzen steht Halle derzeit auf dem vierten Tabellenplatz.

Der Kader hat sich gegenüber der vergangenen Saison an einigen Stellen verändert. 13 Spieler sind weiterhin dabei, drei Neuzugänge kamen hinzu. Mit Eyk Mischke wechselte unter anderem ein Spieler vom Drittligisten GSVE Delitzsch zum USV. Felix Weigelt und Jakob Swiderski kamen vom SV Halle hinzu.

Damit wartet auf Prieros die nächste Mannschaft, die bislang gut durch die ersten Wochen der Saison gekommen ist. Nach Rotation Prenzlauer Berg, das mit drei Siegen und 9:0 Sätzen aktuell die Tabelle anführt, folgt damit direkt die nächste anspruchsvolle Aufgabe.

Eine völlig ausgeglichene Bilanz

Ein klarer Favorit lässt sich zumindest aus den vergangenen direkten Duellen nicht ableiten. Seit der Saison 2019/20 trafen Prieros und Halle zehnmal in Ligaspielen aufeinander – fünfmal gewann Prieros, fünfmal der USV.

Auch in der vergangenen Saison lieferten sich beide Mannschaften enge Duelle. Gerade solche Erfahrungen dürften den Prierossern zeigen, dass auch am Sonntag etwas möglich ist – vorausgesetzt, die Mannschaft schafft es, die guten Phasen aus dem Rotation-Spiel diesmal länger aufrechtzuerhalten und sich in den entscheidenden Momenten zu belohnen.

Wo bis Sonntag angesetzt werden soll, hatte Robert Löchel nach dem vergangenen Spiel ebenfalls klar benannt. Vor allem Annahme und Selbstvertrauen seien zwei wichtige Punkte. Mit einer stabilen Annahme könne die Mannschaft ihre Stärken im Angriff besser ausspielen. Gleichzeitig soll mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten dabei helfen, auch aus schwierigen Phasen schneller wieder herauszukommen.

Nach drei Niederlagen und 0:9 Sätzen wäre ein Erfolgserlebnis inzwischen umso wichtiger. Die nackte Bilanz fällt bislang ernüchternd aus, die Entwicklung innerhalb der neu zusammengestellten Mannschaft war zuletzt aber deutlich zu erkennen. Gegen Halle soll daraus nun erstmals auch etwas Zählbares werden.

Spielbeginn11.10, 15:00 Uhr
OrtSporthalle Gymnasium Schönefeld, Pestalozzistraße 1, 12529 Schönefeld
GegnerUSV Halle
Livetickerdvv.sams-ticker.de
8. Oktober 2026/von Alexander Kuhrt
Spielbericht 1. Herren

Schon etwas länger dabei: Björn Heimer fand in Prieros den Spaß am Volleyball wieder

Wenn es in der aktuellen Mannschaft jemanden gibt, bei dem „schon etwas länger dabei“ ziemlich gut passt, dann ist es Björn Heimer. Seit 2012 gehört Boem zu den Prierossern – und damit schon seit einer Zeit, in der die sportliche Reise der Mannschaft noch ganz anders aussah als heute.

Seine gesamte Volleyballjugend hatte Björn zuvor bei den Netzhoppers beziehungsweise dem damaligen NHK verbracht und dort schließlich bis in die Regionalliga gespielt. Wirklich glücklich war er am Ende allerdings nicht mehr. Er suchte eine neue Herausforderung und wollte eigentlich auch auf einer anderen Position angreifen: als Libero.

Der damalige Prierosser Trainer Björn Langner meldete sich bei ihm. In Prieros wollte man sportlich höhere Ziele verfolgen – und für Boem passte die Gelegenheit. Er sagte schnell zu und wechselte 2012 zur damaligen Landesliga-Mannschaft.

Nur mit dem Plan, künftig als Libero zu spielen, wurde es zunächst nichts. Stattdessen blieb er erst einmal Zuspieler. Der endgültige Positionswechsel sollte noch einige Jahre auf sich warten lassen. Erst ungefähr 2021 wurde aus Boem tatsächlich der Libero, als den man ihn heute kennt.

Viel verändert – und trotzdem Prieros geblieben

Sportlich hat sich seit seinem Wechsel einiges getan. Mannschaften und Mitspieler kamen und gingen, Prieros spielte in unterschiedlichen Ligen und auch Boems eigene Rolle auf dem Feld veränderte sich.

Was über die Jahre geblieben ist, ist für ihn vor allem die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft. Trotz aller personellen Veränderungen sei das Team immer harmonisch geblieben. Größere Konflikte habe es kaum gegeben und neue Spieler, die menschlich in die Gruppe passten, seien schnell integriert worden.

Natürlich sei man über die Jahre auch älter und in einigen Bereichen reifer und professioneller geworden. Eines hat sich laut Boem allerdings nicht verändert: Der Blick auf das Bier nach dem Spiel gehört weiterhin dazu.

Genau dieser Mix scheint ziemlich gut zu beschreiben, was er an Prieros schätzt. Auf dem Feld soll es funktionieren, daneben darf der Spaß aber nicht verloren gehen.

Auch den Verein beschreibt er mit einem gewissen Augenzwinkern. Die Mannschaft genieße „mehr oder weniger Narrenfreiheit“, weil sie vieles selbst organisiert – insbesondere durch Alexander Kuhrt. Gleichzeitig habe der Verein für ihn weiterhin seine „Dorfvibes: eine große Familie 😅“.

Und aus Mitspielern wurden über die Jahre längst Freunde. Zwei davon spielten sogar bei einem ganz anderen wichtigen Termin eine besondere Rolle: Bei seiner Hochzeit im Mai 2025 standen Robert Löchel und Alexander Kuhrt als seine Trauzeugen an seiner Seite.

Eine kleine 8, die immer dabei ist

Zu so vielen gemeinsamen Jahren gehören allerdings nicht nur die schönen Erinnerungen. Einen einzelnen sportlichen Moment, der für ihn über allen anderen steht, kann Boem gar nicht benennen. Dafür habe die Mannschaft gemeinsam zu viele Höhen und Tiefen erlebt – und es am Ende immer wieder geschafft, diese zusammen zu bewältigen.

Eine dieser Zeiten hat den Kern der Mannschaft besonders geprägt. Im November 2020 verstarb mit Marcel Baron ein ehemaliger Mitspieler viel zu früh.

Seine frühere Rückennummer 8 wird seitdem in Prieros nicht mehr vergeben. Stattdessen befindet sich heute auf jedem Trikot der Mannschaft eine kleine 8 im Nacken. Eine Erinnerung, die bei jedem Spiel dabei ist.

Vielleicht erklärt gerade die gemeinsame Geschichte auch, warum Boems Antwort auf die Frage, was ihn nach all den Jahren noch immer in Prieros hält, weit über den Volleyball hinausgeht.

Er kam 2012 auf der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung. Gefunden hat er dabei vor allem etwas, das ihm zuvor gefehlt hatte: wieder Spaß am Volleyball – und neue Freunde.

Mehr als 14 Jahre später ist er immer noch da.

Schön, dass du weiterhin dabei bist, Boem!

5. Oktober 2026/von Alexander Kuhrt
Spielbericht 1. Herren

Schon etwas länger dabei: Philipp Kochinka kam nicht allein nach Prieros

Wenn man heute an Philipp Kochinka und den SV Prieros denkt, gehört beides längst zusammen. Seit 2018 steht Phil für die Dahmeländer auf dem Feld, seit 2020 zusätzlich als Spielertrainer. Dass sein Weg damals nach Prieros führte, war allerdings keine Einzelentscheidung.

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1. Oktober 2026/von Alexander Kuhrt
Spielbericht 1. Herren

Wieder ohne Punkte, aber mit deutlichem Schritt nach vorn

Auch im dritten Saisonspiel warten die 1. Herren des SV Prieros weiter auf die ersten Punkte. Beim stark gestarteten Aufsteiger Rotation Prenzlauer Berg mussten sich die Dahmeländer am Samstagabend mit 0:3 (22:25, 24:26, 17:25) geschlagen geben. Vor allem in den ersten beiden Durchgängen war diesmal allerdings deutlich mehr möglich.

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28. September 2026/von Alexander Kuhrt
Spielbericht 1. Herren

Vom Aufsteiger zum Tabellenführer: Prieros reist zu Rotation

Nach zwei Spielen gegen etablierte Regionalligisten wartet am kommenden Samstag eine ganz andere Aufgabe auf die 1. Herren des SV Prieros. Um 18 Uhr sind die Dahmeländer beim Aufsteiger Rotation Prenzlauer Berg zu Gast – der allerdings einen Start hingelegt hat, der mit einem klassischen Liganeuling wenig zu tun hat.

Während Prieros nach den Niederlagen in Dessau und gegen den Vorjahresmeister SV Ludwig Renn noch auf die ersten Punkte der neuen Saison wartet, steht Rotation nach zwei Spieltagen mit der maximalen Ausbeute von sechs Punkten an der Tabellenspitze. Auch einen Satz haben die Berliner bislang noch nicht abgegeben.

Für die Prierosser geht es dagegen darum, die Entwicklung aus dem vergangenen Heimspiel fortzusetzen. Beim 0:3 gegen Ludwig Renn verlief vor allem der erste Durchgang mit 13:25 deutlich, anschließend präsentierten sich die Dahmeländer aber wesentlich stabiler. Im zweiten Satz war die Partie lange offen, im dritten lag Prieros in der Schlussphase sogar mit 22:21 vorn. In den entscheidenden Situationen fehlten dem neu zusammengestellten Team letztlich noch die richtigen Lösungen.

Rotation startet mit zwei klaren Siegen

Rotation Prenzlauer Berg ist erst im Sommer aus der Berlinliga in die Regionalliga Nordost aufgestiegen. Von Anpassungsschwierigkeiten war in den ersten beiden Begegnungen allerdings wenig zu sehen.

Zum Saisonauftakt bezwangen die Berliner den USC Magdeburg mit 3:0. Am zweiten Spieltag folgte direkt das nächste deutliche Ergebnis: Auswärts beim VfK Berlin-Südwest gewann Rotation erneut ohne Satzverlust mit 3:0. Damit stehen nach zwei Partien sechs Punkte und eine Satzbilanz von 6:0 zu Buche.

Die aktuelle Tabellenführung sollte zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison zwar nicht überbewertet werden, der Start des Aufsteigers ist dennoch bemerkenswert. Hinter Rotation folgt mit den Netzhoppers Königs Wusterhausen II ebenfalls eine Mannschaft mit zwei Siegen, während der SV Ludwig Renn, Spree-Neiße und Dessau mit jeweils vier beziehungsweise drei Punkten dahinter liegen.

Beim Blick auf den Kader sollte man sich von den offiziellen Wechselzahlen unterdessen nicht täuschen lassen. Da für Rotation in SAMS kein Vorsaison-Kader hinterlegt ist, werden dort sämtliche Spieler formal als Zugänge geführt. Der überwiegende Teil gehörte jedoch bereits in der Berlinliga zur Mannschaft. Ergänzt wurde das Aufstiegsteam unter anderem durch Spieler mit Erfahrung aus anderen Vereinen und höheren Spielklassen.

Bekannter Gegner trotz Aufstieg

Ganz unbekannt ist Rotation für die Prierosser ohnehin nicht. Seit der Saison 2019/20 trafen beide Mannschaften bereits achtmal in Ligaspielen aufeinander. Fünf dieser Begegnungen gingen an Prieros, drei an die Berliner.

Dass Rotation nun als Aufsteiger in die Saison gegangen ist, liegt entsprechend auch daran, dass sich die Wege zwischenzeitlich getrennt hatten. Für das Duell am Samstag besitzt die bisherige Bilanz ohnehin nur begrenzte Aussagekraft. Die Berliner kommen mit dem Rückenwind zweier 3:0-Siege, während sich der Prierosser Kader nach mehreren Veränderungen im Sommer weiterhin einspielen muss.

Die Ausgangslage ist damit durchaus reizvoll: Auf der einen Seite der Aufsteiger, der nach zwei Spieltagen überraschend von ganz oben grüßt, auf der anderen Seite die Dahmeländer, die nach zwei Niederlagen endlich die ersten Punkte der Saison einfahren wollen.

Dass dafür eine weitere Steigerung notwendig sein wird, haben die ersten beiden Spieltage gezeigt. Gleichzeitig gab es insbesondere gegen Ludwig Renn genügend gute Aktionen, auf denen Prieros aufbauen kann. Gelingt es, diese Leistung über längere Phasen abzurufen und in den engen Situationen die passenden Lösungen zu finden, soll in Berlin der nächste Schritt folgen.

Spielbeginn26.09, 18:00 Uhr
OrtSporthalle Sredzkistraße, Sredzkistraße 8, 10435 Berlin
GegnerRotation Prenzlauer Berg
Livestream (geplant)https://www.twitch.tv/svprieros
Streamstart ca. 16:15 – 16:45 Uhr
Livetickerdvv.sams-ticker.de
24. September 2026/von Alexander Kuhrt
Spielbericht 1. Herren

Heimauftakt ohne Punkte: Prieros unterliegt dem Vorjahresmeister

Auch im zweiten Saisonspiel bleiben die 1. Herren des SV Prieros ohne Punkte. Beim ersten Heimauftritt der neuen Regionalliga-Spielzeit mussten sich die Dahmeländer dem amtierenden Meister SV Ludwig Renn mit 0:3 (13:25, 21:25, 22:25) geschlagen geben. Nach einem völlig misslungenen ersten Satz steigerte sich Prieros allerdings deutlich und hatte insbesondere im dritten Durchgang die Chance, die Partie noch einmal zu verlängern.

Dass gegen den Vorjahresmeister von Beginn an volle Konzentration gefragt sein würde, war bereits vor der Partie klar. Auf dem Feld erwischten die Prierosser jedoch einen denkbar schlechten Start. Die Mannschaft verschlief die Anfangsphase und agierte zunächst entsprechend nervös. Ludwig Renn setzte sich schnell ab und baute seinen Vorsprung bis auf 10:2 aus.

Auch danach fanden die Dahmeländer zunächst nicht richtig in den Satz. Über 13:4 und 16:6 ging es in Richtung Satzende. Zwar gelangen mit zunehmender Spieldauer auch die ersten besseren Aktionen, der Rückstand war zu diesem Zeitpunkt jedoch längst zu groß. Beim 24:13 erspielte sich Ludwig Renn den ersten Satzball und nutzte diesen direkt zum deutlichen 25:13.

Deutliche Reaktion im zweiten Satz

So einseitig der erste Durchgang verlief, so anders präsentierten sich die Prierosser zu Beginn des zweiten Satzes. Die Nervosität der Anfangsphase war weitgehend abgelegt und Prieros erspielte sich eine frühe 5:2-Führung. Beim 6:2 sah sich diesmal Ludwig Renn zur ersten Auszeit gezwungen.

Die Gäste arbeiteten sich anschließend allerdings wieder heran und stellten beim 8:8 den Gleichstand her. Anders als im ersten Satz blieb Prieros nun aber voll in der Partie. Beim 14:14 und wenig später beim 15:15 war der Durchgang weiterhin vollkommen offen.

Erst in der entscheidenden Phase gelang es Ludwig Renn, sich einen kleinen Vorteil zu erarbeiten. Aus einem 16:16 wurde ein 16:19. Prieros verkürzte später noch einmal auf 19:22, fand in dieser Phase aber nicht mehr die richtigen Lösungen, um den Satz erneut zu drehen. Der Vorjahresmeister spielte seinen Vorsprung schließlich konsequent aus und entschied den Durchgang mit 25:21 für sich.

Beim 22:21 ist der Satzgewinn ganz nah

Trotz des 0:2-Rückstands ließen sich die Dahmeländer nicht hängen. Im dritten Durchgang entwickelte sich von Beginn an das engste Duell des Nachmittags. Beide Mannschaften begegneten sich weitgehend auf Augenhöhe und keiner Seite gelang es zunächst, sich entscheidend abzusetzen.

Zur Mitte des Satzes lag Ludwig Renn beim 10:9 knapp vorn. Auch danach blieb der Abstand gering. Beim 15:16 betrug er weiterhin nur einen Punkt, ehe Prieros beim 18:18 wieder ausglich.

In der entscheidenden Phase waren es schließlich die Gastgeber, die sich zunächst einen kleinen Vorteil erspielten. Prieros drehte den Spielstand und ging mit 22:21 in Führung. Ludwig Renn reagierte mit einer Auszeit – und anschließend zeigte sich erneut, was den Dahmeländern an diesem Nachmittag noch fehlte.

Während die Prierosser in den entscheidenden Ballwechseln nicht die passende Lösung fanden, spielte der erfahrene Vorjahresmeister die Schlussphase konsequent herunter. Ludwig Renn holte sich vier Punkte in Folge und verwandelte den ersten Matchball zum 25:22.

Damit wurde aus der Chance auf den ersten Satzgewinn der Saison innerhalb weniger Ballwechsel das zweite 0:3.

Viele gute Aktionen machen Hoffnung auf mehr

So deutlich das Ergebnis auf dem Papier aussieht, zeigte die Partie nach dem schwierigen ersten Durchgang auch eine klare Steigerung. Prieros fand zunehmend besser ins Spiel und brachte den amtierenden Meister sowohl im zweiten als auch im dritten Satz in Situationen, in denen die Durchgänge offen waren.

Gerade dort zeigte sich aber auch, woran die Mannschaft zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison noch arbeiten muss. Im neu zusammengestellten Kader fehlt einigen Spielern auf diesem Niveau noch die Erfahrung, um in engen und entscheidenden Situationen immer die richtige Lösung zu finden. Das ist nach den zahlreichen Veränderungen im Sommer keine große Überraschung – gleichzeitig sind genau solche Spiele wichtig, um diese Erfahrungen zu sammeln.

Und trotz der zweiten 0:3-Niederlage gab es zahlreiche gute Aktionen, auf denen sich aufbauen lässt. Nach dem verschlafenen und nervösen Beginn zeigte die Mannschaft eine Reaktion, hielt anschließend über weite Strecken mit dem Vorjahresmeister mit und war im dritten Satz nur wenige Punkte davon entfernt, die Partie zu verlängern.

Die ersten Punkte der neuen Saison lassen damit weiter auf sich warten. Die Entwicklung innerhalb des Spiels macht jedoch Hoffnung, dass diese nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Bereits am kommenden Wochenende wartet die nächste Gelegenheit. Am Samstag, 26. September, geht es für die Prierosser nach Berlin zu Rotation Prenzlauer Berg.

21. September 2026/von Alexander Kuhrt
Spielbericht 1. Herren

Erstes Heimspiel – und direkt kommt der Vorjahresmeister

Nach dem Saisonauftakt in Dessau steht für die 1. Herren des SV Prieros am kommenden Samstag das erste Heimspiel der neuen Regionalliga-Saison auf dem Programm. Um 17 Uhr empfangen die Dahmeländer in der Sporthalle des Gymnasiums Schönefeld den SV Ludwig Renn – und damit direkt den Meister der vergangenen Saison.

Der Auftakt verlief für die Prierosser nicht nach Wunsch. Beim 0:3 gegen die Dessau Volleys II war allerdings gerade im ersten und dritten Durchgang deutlich mehr möglich, als es das Ergebnis zunächst vermuten lässt. Beim Stand von 24:19 hatte Prieros im ersten Satz gleich fünf Satzbälle, ehe Dessau mit sieben Punkten in Folge den Durchgang noch drehte. Auch im dritten Satz war beim 22:22 noch alles offen, die entscheidenden Punkte gingen jedoch erneut an die Gastgeber.

Die Trainingswoche bietet nun die Gelegenheit, an den Dingen zu arbeiten, die in Dessau noch nicht wie gewünscht funktionierten. Vor allem gegen den hohen Aufschlagdruck der Gastgeber und im eigenen Block-Abwehr-Verhalten fehlte phasenweise noch die nötige Stabilität und Abstimmung. Mit mehreren neuen beziehungsweise zurückgekehrten Spielern im Kader sind einige Abläufe zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison allerdings auch noch im Entstehen.

Auch der Meister wartet noch auf den ersten Sieg

Ganz nach Wunsch verlief der Saisonauftakt auch für Ludwig Renn nicht. Der amtierende Meister empfing am Samstag den VfK Berlin-Südwest und musste sich nach fünf Sätzen mit 2:3 geschlagen geben. Nach einem 0:1-Satzrückstand drehten die Berliner die Partie zunächst und gingen mit 2:1 in Führung, konnten den Vorsprung aber nicht ins Ziel bringen. Der VfK entschied den vierten Durchgang knapp mit 26:24 für sich und setzte sich anschließend im Tiebreak mit 15:9 durch.

Damit treffen am Samstag zwei Mannschaften aufeinander, die nach dem ersten Spieltag noch auf ihren ersten Saisonsieg warten. Ludwig Renn konnte durch die Fünfsatzniederlage zumindest einen Punkt mitnehmen und steht aktuell auf Rang fünf, während Prieros nach dem 0:3 in Dessau auf Platz neun geführt wird. Nach gerade einmal einem absolvierten Spiel ist die Tabelle allerdings kaum mehr als eine erste Momentaufnahme.

Deutlich interessanter ist deshalb der Blick auf die vergangene Saison. Ludwig Renn sicherte sich mit 45 Punkten die Meisterschaft der Regionalliga Nordost, während Prieros seine erste Saison nach dem Wiederaufstieg auf einem starken vierten Platz beendete. Und auch in der neuen Spielzeit ist ein großer Teil der Meistermannschaft weiterhin dabei. Der Kern des Ludwig-Renn-Kaders ist zusammengeblieben und wurde punktuell ergänzt. Mit Gunnar Liebezeit, der vom Berliner TSC kommt, stößt unter anderem ein Spieler hinzu, der die Regionalliga Nordost bereits kennt.

Gute Erinnerungen an das letzte Duell

Auch die direkten Duelle der vergangenen Saison zeigen, dass sich die Prierosser vor dem amtierenden Meister nicht verstecken müssen. Das Hinspiel ging zwar mit 3:0 an Ludwig Renn, im Rückspiel gelang den Dahmeländern jedoch die Revanche.

In Schönefeld entwickelte sich damals eine umkämpfte Partie über fünf Sätze, an deren Ende Prieros den späteren Meister mit 3:2 bezwingen konnte. Entsprechend ausgeglichen fällt auch die Bilanz der beiden Ligaduelle aus: ein Sieg für Ludwig Renn, einer für Prieros.

Viel mehr als eine nette Randnotiz ist diese Bilanz vor dem kommenden Samstag allerdings nicht. Beide Mannschaften gehen mit veränderten Kadern in die neue Saison und gerade der erste Spieltag hat bereits gezeigt, dass sich die Kräfteverhältnisse erst noch sortieren müssen.

Für Prieros geht es deshalb vor allem darum, die richtigen Schlüsse aus Dessau zu ziehen und vor heimischem Publikum den nächsten Schritt zu machen. Nach der langen Vorbereitung wartet nun endlich das erste Heimspiel – und mit dem amtierenden Meister gleich ein Gegner, gegen den die Dahmeländer zeigen können, wo sie zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison stehen.

Spielbeginn19.09.2026, 17:00 Uhr
OrtSporthalle Gymnasium Schönefeld, Pestalozzistraße 1, 12529 Schönefeld
GegnerSV Ludwig Renn
Livestream (geplant)https://www.twitch.tv/svprieros
Streamstart ca. 14:30 – 15:15 Uhr
Livetickerdvv.sams-ticker.de
17. September 2026/von Alexander Kuhrt
Spielbericht 1. Herren

Fehlstart in Dessau: Prieros unterliegt zum Saisonauftakt mit 0:3

Der erhoffte erfolgreiche Start in die neue Regionalliga-Saison ist ausgeblieben. Die 1. Herren des SV Prieros mussten sich am Sonntagnachmittag bei den Dessau Volleys II mit 0:3 (24:26, 19:25, 22:25) geschlagen geben. Dabei erzählt das deutliche Satzergebnis nur einen Teil der Geschichte: Im ersten Durchgang hatten die Dahmeländer gleich fünf Satzbälle, auch im dritten Satz war bis in die Schlussphase alles offen.

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14. September 2026/von Alexander Kuhrt
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