Am vergangenen Samstag trat die SG Prieros/Königs Wusterhausen in ungewohnter Heimhalle gegen die abstiegsbedrohten Gäste von Rotation Prenzlauer Berg an. Hierbei mussten die Dahmeländer auf ihren Trainer Björn Langner verzichten, da dieser krankheitsbedingt nicht coachen konnte. Hierfür sprang kurzfristig Julia Löchel ein. Des Weiteren konnte Stammzuspieler Björn Heimer verletzungsbedingt nur teilweile als Spieler eingreifen.

Nach einem ausgeglichenen Satzanfang (8:8) erspielte Robert Heimann die Dahmeländer mit gezielten Aufschlägen einen respektablen Vorsprung (18:10), der von der SG Prieros/Königs Wusterhausen souverän zu Ende gespielt wurde (25:16)

Der einzige Unterschied im zweiten Satz war, dass die SG Prieros/Königs Wusterhausen von Anfang die eigene Block-/Abwehr-Stärke ausspielte, wodurch das Heimteam von Beginn an Punkt für Punkt davonzog und dementsprechend die Gäste mit 25:16 besiegte.

Trotz der mahnenden Worte von Trainerin Julia Löchel, dass das Spiel noch lange nicht entschieden ist, erspielten sich die Gäste aus Berlin im dritten Satz einen kleine Vorsprung, den diese im ganzen Satz behielten, wodurch der dritte Satz nach einer Verlängerung mit 27:25 an die Gäste ging.

Im vierten Satz brachen die Dahmeländer, wie in den letzten Spielen, leider komplett ein. Hierbei gelang in der Annahme und im Angriff plötzlich nichts mehr und dementsprechend wurde nur noch auf die Angriffe von Rotation Prenzlauer Berg reagiert anstatt agiert. Demzufolge konnten die Gäste den vierten Satz verdient mit 25:18 gewinnen.

Aufgrund dessen musste das Spiel im Tie-Break entschieden werden. In diesem konnte sich die SG Prieros/Königs Wusterhausen von Anfang einen Vorsprung herausspielen (8:3). Beim Stand von 13:8 verschenkten die Dahmeländer unnötigerweise mehrere Punkte, aber Aushilfs-Trainer Julia Löchel ergriff beim Stand von 13:11 die Möglichkeit einer Auszeit, die wiederum das Team erweckte. Dementsprechend spielte der Aufsteiger die letzten beiden Punkte souverän herunter und gewann den Satz und damit auch das Spiel mit 15:11.

Durch den verlorenen Punkt und des Sieges vom Konkurrenten USV Halle rutscht die SG Prieros/Königs Wusterhausen auf den fünften Platz. Hierbei sind die Dahmeländer punktgleich mit den Teams vom USV Halle (4. Platz) und Dessau Volleys (6. Platz). Nach einer einwöchigen Pause tritt der Aufsteiger beim aktuellen Spitzenreiter TSGL Schöneiche (02.03. 19 Uhr) an.

Ersatz-Trainerin Julia Löchel fasste das Spiel folgendermaßen zusammen: „Erstmal freut es mich, dass mich das Team so kurzfristig als Trainerin, obwohl ich kein Training geleitet hatte, akzeptiert hat.  Es ärgert mich nur, dass die Mannschaft nach dem zweiten Satz ihr eigenes Spiel eingestellt hat, da ansonsten eigentlich ein 3:0 Sieg auf alle Fälle drin war…“

Auf Seiten der SG Prieros/Königs Wusterhausen wurde Robert Heimann und bei der SG Rotation Prenzlauer Berg Michael Träger zu den wertvollsten Spielern gewählt.

SG PKW: Klimek, Tardel, Kuhrt, Heimann, Baron, El-Dik, Grasnick, Dorn, Huschke, Fröhlich, Heimer (C)
Trainer: Löchel, König

Weitere Bilder zu dem Spiel findet Ihr hier:

MVP-Ehrung nach dem Spiel der SG PKW gegen Rotation Prenzlauer Berg:
Träger (RPB, silber), Wersinger, Fröhlich, Heimann (PKW, gold) (v.l.n.r.)