Nach dem ersten Punktgewinn gegen den USV Halle wollte der SV Prieros Dahme am Sonntag auch im Heimspiel gegen die Netzhoppers KW II etwas Zählbares mitnehmen. Doch gegen den Tabellendritten fanden die Prierosser über weite Strecken nicht die nötige Stabilität. Die Gäste aus Königs Wusterhausen setzten sich mit 3:0 durch und nahmen alle drei Punkte aus Schönefeld mit.
Gute Anfangsphasen, aber zu viele Punkteserien des Gegners
Der erste Satz begann ausgeglichen. Beide Mannschaften lieferten sich zunächst einen engen Schlagabtausch, beim Stand von 11:10 lag Prieros sogar knapp in Führung. Anschließend verloren die Gastgeber jedoch den Anschluss. Die Netzhoppers zogen mit einer Punkteserie auf 15:11 davon und bauten ihren Vorsprung wenig später auf 20:13 aus.
Prieros kämpfte sich zum Satzende noch einmal etwas heran und wehrte zwei Satzbälle ab. Mit 25:20 ging der Durchgang dennoch an die Gäste.
Auch im zweiten Satz erwischten die Dahmeländer zunächst einen ordentlichen Start und gingen mit 4:2 in Führung. Doch erneut konnten sie ihre gute Anfangsphase nicht lange genug aufrechterhalten. Die Netzhoppers drehten den Spielstand und setzten sich über 9:6 und 15:9 zunehmend ab.
Prieros versuchte mit mehreren Wechseln, neue Impulse zu setzen. Unter anderem kamen Felix Dossow-Fischer und Philipp Lauschke ins Spiel. Am Spielverlauf änderte das jedoch wenig. Mit 25:18 sicherten sich die Gäste auch den zweiten Satz.
Probleme in Annahme, Angriff und Block-Abwehr
Für den dritten Durchgang veränderte Prieros seine Startaufstellung deutlich. Unter anderem standen nun Bryan Tokarev, Kishore Kumar Ramesh und Felix Dossow-Fischer von Beginn an auf dem Feld.
Die Gastgeber hielten das Spiel zunächst offen und glichen zwischenzeitlich zum 5:5 aus. Anschließend übernahmen jedoch erneut die Netzhoppers die Kontrolle. Über 12:8 und 19:14 erspielten sie sich einen Vorsprung, den Prieros nicht mehr aufholen konnte. Mit 25:19 machten die Gäste den 3:0-Auswärtssieg perfekt.
Alexander Kuhrt sah die Ursachen für die Niederlage vor allem in mehreren Bereichen des eigenen Spiels. Zu viele Asse in Folge gegen Prieros hätten es schwer gemacht, einen stabilen Spielaufbau zu entwickeln. Hinzu kam, dass im Angriff phasenweise die zwingenden Lösungen fehlten, um selbst Druck auf die Netzhoppers auszuüben.
Auch mit dem Block-Abwehr-Verhalten war Kuhrt nicht zufrieden. Hier agierte Prieros an diesem Nachmittag zu schwach und ermöglichte den Gästen dadurch immer wieder leichte Punkte.
In der Tabelle bleibt der SV Prieros Dahme nach fünf Spielen mit einem Punkt und einem Satzverhältnis von 2:15 auf dem zehnten Platz. Die Netzhoppers stehen mit elf Punkten auf Rang drei.
Nach dem umkämpften Fünfsatzspiel gegen Halle ist die Niederlage ein Rückschlag. Dabei zeigte Prieros gerade zu Beginn der ersten beiden Sätze, dass die Mannschaft durchaus mithalten kann. Entscheidend wird nun sein, die gegnerischen Aufschlagserien früher zu stoppen, im Angriff konsequenter zu werden und die Abstimmung zwischen Block und Feldabwehr zu verbessern. Nur so lassen sich die guten Phasen künftig auch in Satzgewinne ummünzen.






















































































































































