Fahndungsfoto der SG PKW

Fahndungsfoto der SG PKWIm Zeitraum September bis Dezember 2014 (die genauen Daten sind auf bvv-online einzusehen) kam es im südlichen Brandenburg zu mehreren Delikten. Die Täter, allesamt Mitglied der Vereinigung „Spielgemeinschaft Prieros/Netzhoppers KW“, werden für mehrfache Volleyballbegeisterung in Tateinheit mit der Verursachung verdutzter Gegner und Punkteklau (strafbar nach etlichen Paragraphen der Landesspielordnung) verantwortlich gemacht. Als Anführer der Gruppe gilt den Ermittlern nach außen hin zwar Björn L., allerdings kursiert in internen Kreisen ein anderer Name: Karl Ondition. Neben dem Namen sind keine weiteren Fakten über diese Person bekannt. Wie es weiterhin heißt, soll sich ebendieser oder ebendiese Haupttäterin über den Weihnachtszeitraum von der Gruppe abgesetzt haben, über die Gründe hierfür kann allerdings nur spekuliert werden. Auch die Observation von Björn L. über den Jahreswechsel hinweg brachte keine neuen Erkenntnisse.

„Zu den üblichen McDonalds-Besuchen kamen wie bei den anderen Beteiligten nur Verwandtschaftsbesuche und eine erhöhte Essensaufnahme“, so Hauptermittler Horst Erna, „Allerdings lassen sich darauf keine Rückschlüsse auf den Verbleib von K. Ondition ziehen.“

Die SoKo „PKW“ macht das Verschwinden des ominösen Drahtziehers auch für die Leistung am 10.01. in Fürstenwalde verantwortlich. Die Gruppe sei wie immer überpünktlich an der Halle erschienen und habe dann ihre üblichen Rituale vollzogen. Bei ihrem Raubzug gegen die TSGL Schöneiche hätte sich das Verschwinden noch nicht bemerkbar gemacht, die Prieros/KWer agierten ähnlich wie bei einem identischen Verbrechen vor einigen Monaten und konnten trotz anfänglicher Gegenwehr die volle Beute einstecken.

Beim Versuch, einige Stunden später den gleichen Erfolg gegen „Pneumant Fürstenwalde“ zu erzielen, sei trotz Überlegenheit zu Beginn gescheitert. In einer Pressemitteilung der Ermittler heißt es: „Nachdem in der ersten Stunde eine gute Blockbildung gelang, machte sich der Verlust von K. Ondition kurz danach bemerkbar. Bereits bei einem ähnlichen Ereignis im letzten Jahr konnte Fürstenwalde sich lange gegen den Punkteklau wehren, hatte damals allerdings noch das Nachsehen. Das Verschwinden von Herrn K. Ondition schwächte die SG PKW allerdings so sehr, dass sie nach fast zwei Stunden diesmal nicht mit der vollen Ausbeute da stand.“ Die Opfer der bisherigen Verbrechen sind natürlich erleichtert. „Vielleicht gelingt es uns jetzt endlich einmal, die Angriffe dieser Verbrecher abzuwehren“, so eine verzweifelte Stimme aus Potsdam, die ihren Namen nicht nennen wollte. Doch es sei sehr wahrscheinlich, dass der Verlust in den nächsten Wochen kompensiert werden könne und die Raubzüge fortgesetzt werden. „Dies gilt allerdings nicht für alle Team-Mitglieder.“, so Horst Erna, „Bei einigen Leuten, Tobias H. möchte ich hier als Beispiel nennen, könnte es sein, dass der Verlust von K. Ondition aufgrund des fortgeschrittenen Alters eine so große Lücke hinterlassen hat, sodass eine vollständige Regeneration etwas länger dauern dürfte.“

Das nächste Verbrechen ist für Sonntag, den 18.01. ab 12 Uhr in der Turnhalle in Friedersdorf (Grundschule) geplant, wie uns ein Informant exklusiv verriet. 

Statistik:

SG PKW – TSGL Schöneiche III 3:0 (25:23, 25:23, 25:21)
BSG Pneumant Fürstenwalde – SG PKW 3:2 (29:27, 26:28, 21:25, 25:14, 15:12)

 
SG PKW: Heimer (C), Kuhrt, Sommerfeld, Lindner, Lahsowsky, Fröhlich, Jäcklin, Huschke, Leyh, Lehmann
Trainer: Langner

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