Dass wir an der Seitenlinie einen polarisierenden Motivator haben, hat sich in der Liga mittlerweile rumgesprochen – Björn trug dieses Mal zum Vergnügen aller Anwesenden figurbetonende Querstreifen. Während wir uns also auf die erste Partie gegen Werder vorbereiteten, erreichte uns die Kunde, dass sich neben den Havelstädtern auch die Gastgeber frisch von ihrem „Björn“ getrennt hatten, wozu wir mit den beiden Siegen im ersten Heimspiel wohl auch unseren Teil beigetragen hatten. Gleichzeitig zeigte die Formkurve beider Teams nach dem ersten Aufeinandertreffen aber steil nach oben, schien wohl eine gute Entscheidung gewesen zu sein …

Gegen die 6+1 Werderaner Jungs auf dem Feld zeigten wir von Beginn an eine ziemlich ansprechende Leistung, vor allem unser Aussie Callan wollte zum Abschied nochmals sein Können unter Beweis stellen. Während Satz eins ziemlich ungefährdet an uns ging und die Gesamtleistung absolut stimmte, klappten wir im zweiten Abschnitt beim Stand von 24:18 für uns dermaßen ein, dass wir Werder den Satz dann eben doch noch schenkten. Warum? Ein Teil der Antwort auf diese Frage würde den Leser an dieser Stelle nur verunsichern. Von Verunsicherung war aber danach trotz alledem nichts zu spüren. Gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt mussten (!) drei Punkte her. Dementsprechend gelang es uns glücklicherweise wieder an die Leistung der ersten 25 Minuten anzuknüpfen und das Ding mit 3:1 verdient für uns zu entscheiden.

Im (und nach dem Spiel) zwischen FüWa und Werder knisterte es in der Halle ganz gewaltig. Fürstenwalde überzeugte wie bereits bekannt mit starker Feldabwehr (zumindest für ein geschätzt zehn Jahre höheres Durchschnittsalter als bei uns) und der bekannten Nummer 16. Zusätzlich dazu hatten sie aber noch so einen kleinen Jungen auf dem Spielfeld, der als Baby wie unser Alex in den Zaubertrank gefallen sein muss. Jedenfalls waren wir im Block einfach zu klein und über das gesamte Spiel gesehen individuell zu schwach um die beiden unter Kontrolle zu bekommen. Nach knapp einer Stunde gewann Pneumant das Spiel auch in der Höhe verdient mit 3:0.

Als Fazit kann man sagen – die derzeitigen Verletzungsprobleme machen uns ziemlich zu schaffen, gerade auf der Mittelblockposition. Dafür können wir mit den drei Punkten absolut zufrieden sein. Zum Heimspieltag am 13.12. in der OSZ-Halle Königs Wusterhausen müssen gegen Cottbus und Hennigsdorf auf jeden Fall wieder Punkte her, um in der weiterhin enorm ausgeglichenen Liga am Ende der Saison nicht auf den beiden rot markierten Plätzen am Tabellenende zu stehen.

SG PKW:
Spieler: Beisert, Kuhrt, Sommerfeld, Bray, El-Dik, Stoffregen, Heimer, Fröhlich, Lehmann, Leyh
Trainer: Björn Langner

Statistik:
SG PKW – Werderaner VV 1990 3:1 (25:20, 26:28, 25:18, 25:15)
SG PKW – BSG Pneumant Fürstenwalde 0:3 (19:25, 18:25, 19:25)

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