Vielleicht hat ja Lauchhammer wegen des unwirtlichen Wetters nicht damit gerechnet, aber 7 spielwütige Klassiker der Spielgemeinschaft Netzhoppers/Prieros trotzten Schnee und Eis und erreichten pünktlich den Spielort Schipkau. Sagte ich 7? Nein, ab dem 2. Satz waren wir zu 8.

Gegner waren die unmittelbaren Nachbarn der Tabelle Finsterwalde und Lauchhammer.

 Es galt den Schwung und die bemerkenswert gute Stimmung des vergangenen Spieltages und des Donnerstag-Trainings mitzunehmen.

Und dies gelang trotz Personalsorgen ausgesprochen gut. Wir setzten die VSG Finsterwalde gleich von Beginn an unter Druck (wann hat es so etwas schon mal gegeben!!) und lagen fast den gesamten Satz vorn. Folgerichtig ging der erste Satz verdient und ungefährdet mit 25:20 an uns.

Im 2. Satz nahmen wir uns mal eine kleine Auszeit und ahlten uns im Rausche des Satzgewinnes. Die Konzentration aller ließ zu wünschen übrig und deswegen gaben wir gerechterweise den Satz mit 19:25 ab.

3. Satz, der Geist wieder klar und frisch, kleine Aufschlagserien, wenig Eigenfehler und Kuscheln nach Punktgewinn. Wir hatten wieder diese geniale Stimmung in der Mannschaft. Trotzdem Finsterwalde selbst besser ins Spiel kam hieß es 25:22 zum Schluss. Da war er! Der erste Punkt auswärts in diesem Jahr!

4. Satz, jetzt nur nicht wieder den Faden verlieren! Aber wir ließen nicht mehr locker und gewannen mit 25:20 auch diesen Satz und damit das Match.

Nach 45 Minuten Pause ging es nun gegen BV Lauchhammer, wir hatten der Bitte entsprochen, auf das Eintreffen ihres 6.Spielers zu warten.

Ansage von Kapitän Marcel: Wir haben jetzt bereits mehr Punkte eingefahren, als in der gesamten Hinrunde. Weiter so!

Nach gutem Beginn war alles auf einmal so anders. Irgendwie stand nicht dieselbe Mannschaft auf dem Feld. Gutes Blockspiel des Gegners, mangelnde Konzentration, eine Vielzahl eigener Fehler, gewürzt mit schlechtem Schiedsrichter-Karma ergaben eine so ganz andere Stimmung. Gemeinsames Kuscheln war fortan auch nicht mehr angesagt.

Kurzum: Wir kamen nicht mehr zurück ins Spiel, fanden keinen Rhythmus. Nach 59 Minuten Spielzeit ging die wieder auf 7 reduzierte Mannschaft mit hängenden Köpfen vom Feld. 15:25, 18:25 und 22:25 waren die Ergebnisse.

Unsere anderen Tabellennachbarn, Schöneiche (Platz 11) und Lübben (Platz 12), liegen übrigens noch zwei Spiele zurück, so dass sie uns noch einholen könnten. Allerdings muss Lübben noch gegen Döbern (Platz 5) und gegen Buckow (Platz 3) ran, Schöneiche könnte gegen Finsterwalde (Platz 8) und Spremberg (Platz 6) punkten.

Fazit: Die Entwicklung der Mannschaft begeistert, die Freude über den Punktgewinn überwiegt! So darf das weitergehen. Ach wäre das doch schön, mal mit kompletten Kader einen Spieltag zu bestreiten….

Unser Dank geht an unsere unermüdliche und laute Antreiberin von der Wechselbank, Angelika.

Es spielten: Marcel Neumann (C), Lars Wichmann, Rene Hüselitz, Sven Piterek, Sascha Nimtz, Martin Viehweger, Robert Brädikow und Uwe Konzag

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