Die SG PKW hat am Samstag gegen die Konkurrenten aus Potsdam und Schulzendorf gewinnen können. Die Leistungskurve des Teams zeigt damit weiterhin stark nach oben. In der zweiten Runde der Brandenburgliga musste man nur gegen Pneumant Fürstenwalde eine 0:3-Niederlage hinnehmen. Alle anderen Spiele wurden gewonnen.

„Es freut mich zu sehen, dass die kompakte Mannschaft es nunmehr schafft aus Rückständen Punkte und Gewinne zu erzielen. Wir sind seit Beginn der Saison sehr gut zusammengewachsen, ein Team mit Spielfreude, Siegeswillen und Individualität.“, so Trainer Björn Langner.

In der ersten Partie des Tages wartete das selbsternannte „Schwarze Ballett“ vom USV Potsdam II. Der erste Satz ging völlig verdient an die Gäste vom Uni-Campus in Potsdam Golm. Die Landeshauptstädte nutzten die temporäre Schwäche der Gastgeber vor allem im Block eiskalt aus. Kleinere taktische Umstellungen und ein deutlich stärkerer Block als im ersten Spielabschnitt ließen den Landeshauptstädtern in Satz zwei und drei aber keine Chance. Während die Prieros-KWer im vierten Satz einen Gang zurückschalteten, rief der deutliche ältere Gegner nochmal alle Kraftreserven ab. Vor allem, weil der Satzbeginn mit 3:7 verschlafen wurde, ging er am Ende auch verdient für den Gastgeber verloren. So musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Gleich von Beginn nahm der Gastgeber das Zepter in die Hand und konnte bei 8:4 die Seite wechseln. Der 15:9-Erfolg brachte dann verdiente zwei Punkte auf das heimische Punktekonto.

Das zweite Spiel gegen Schulzendorf sollte nicht weniger intensiv werden, als der 103-Minuten-Krimi gegen den USV II. Dem Team um Kapitän Marcel Wegener merkte man an, dass es heiß auf den Sieg im Lokalderby war, nachdem es das Erste Mitte November schon mit 2:3 verloren hatte. Die Hausherren hatten der Schulzendorfer Abwehrarbeit im ersten Spielabschnitt nicht viel entgegenzusetzen und gaben diesen verdient mit 20:25 ab. Doch analog zum Potsdam-Spiel diente der verlorene Satz als Weckruf. Im zweiten Satz dominierte man die Lokalrivalen, den dritten Satz konnte man etwas glücklich und nach hartem Kampf auf beiden Seiten für sich entscheiden. Schulzendorf war jetzt gebrochen und hatte nichts mehr entgegenzusetzen. Über eine 15:6-Führung konnte der letzte Satz des Tages in nur 17 Minuten mit 25:13 gewonnen werden.

Hauptangreifer Alexander Kuhrt von der Spielgemeinschaft Prieros/Netzhoppers KW äußerte sich trotz zwei Heimsiegen etwas kritisch über die eigene Leistung:

„Es war der von uns erwartet schwierige Spieltag gegen zwei direkte Tabellenkonkurrenten, die wir mit den zwei Siegen aber auf Abstand halten konnten. Erschwerend kam dieses Mal noch dazu, dass wir in einer anderen Halle als sonst spielen mussten. Ärgerlich ist der leichtfertige Verlust des vierten Satzes gegen den USV Potsdam II. Der eine Punkt, den wir so verloren, ist bei der weiterhin engen Tabellensituation vielleicht entscheidend.“

In den nächsten drei Wochen kann an den Fehlern im Training gearbeitet werden. Erst dann trifft man in Werder auf den Gastgeber vom Werderaner VV 1990 und Pneumant Fürstenwalde.

Statistik:

SG PKW – USV Potsdam II 3:2 (18:25, 25:16, 25:18, 21:25, 15:9)
SG PKW – SV Schulzendorf 3:1 (20:25, 25:17, 28:26, 25:13)
SG PKW: Beisert, Kuhrt, Welzel, El-Dik, Lehmann, Huschke, Fröhlich, Heimer (C), Langner (Trainer)

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