Mit mehr schlechten als guten Nachrichten mussten wir dem Auswärtsspieltag in Angermünde entgegensehen. So sind zwar Anton und Florian wieder ins Trainingsgeschäft eingestiegen, jedoch hat sich Zuspieler Lars beim Montagsvolleyball die Außenbänder im Sprunggelenk gerissen und fällt nun den Rest der Saison aus. Da auch Robert noch an einer Verletzung am Finger rumlaboriert, musste mit Johnny und Altmeister Helge auf zwei Zuspieler zurückgegriffen werden.

Der eine gerade frisch Vater geworden und der andere eigentlich vom Ligabetrieb zurückgezogen, haben beide nicht viel mit der Mannschaft traininert. War der ein oder andere noch angetan, dass die Halle in einem Altbau „versteckt“ ist und es eine schön Loge mit nettem Buffet zum Zuschauen gab, umso ernüchternder ist man von den Bedingungen für ein Volleyballspiel gewesen. Nicht einmal 1,5m Abstand von Seitenlinie bis zur Wand ließen uns sofort erkennen, dass es keinen Platz für schlechte Annahmen oder spektakuläre Rettungsaktionen geben würde.Aber nun mal zu den Spielen.Gegen den Tabellenersten Netzhoppers Königs Wusterhausen II rechneten wir uns nicht viel aus und wir wollten das Spiel nutzen, dass sich unserer aushelfenden Zuspieler auf unsere Angreifer einstellen können, um dann im Spiel gegen Angermünde vielleicht was reißen zu können.
Da unser Gegner nicht ihren besten Spieler aufbot, kam ein wenig Hoffnung auf, dass wir vielleicht nicht 0:3 wie im Hinspiel abgebügelt werden. Aber auch ohne Spielertrainer hatten die Netzhoppers uns in den ersten beiden Sätzen gut im Griff. Johnny fand ganz gut ins Spiel  und obwohl wir über Außen und Mitte oft gut punkten konnten, hatten die Netzhoppes immer eine Hand mehr im Spiel. Vor allem der im Gegensatz zum Berichterstatter sichtlich gut aufgelegte Diagonalspieler machte aus so gut wie jeder Spielsituation einen Punkt.
Nach einigen Veränderungen in der Aufstellung beim Gegner merkte man, dass die sonst so gut eingespielte Nachwuchsmannschaft anfing mehr einfache Fehler zu begehen. Der Größenvorteil auf den Mittelblockerpositionen machte sich im eigenen Angriff bemerkbar und so konnten Sascha und Uwe fast jeden Pass zu einem direkten Punkt verwandeln. Satz drei ging knapp an uns. Einige Manschaftskameraden witterten nun den möglichen Punktgewinn, aber auch Satz vier ging verloren.Trotz der Niederlage, war die Stimmung im Team weiterhin gut.

Kurz Schiedsgericht gestellt und die 1:3 Niederlage von Angemünde gegen NKW II angeguckt, waren alle für das letzte Spiel des Tage hochmotiviert. Auch Angermünde, hatte eine junge Truppe aufzubieten und auch hier ein ähnliches Bild wie gegen die Netzhoppers. Obwohl wir bis Mitte der ersten beide Sätze den Abstand noch gering halten konnten, fällt deren Verlust mit 21:25 und 19:25 ählich aus wie gegen NHK II. Anders als so oft in der Saison wurden diesmal nicht die Köpfe hängen gelassen, sondern einfach zum nächsten Satz übergegangen und unserer nimmermüde Libero Rene sowie Sven von der Bank sorgten mit netten Sprüche für Heiterkeit.Angermünde gab einigen anderen Spielern Gelegenheit zu spielen und nahmen zwei Leistungsträger raus. Bei uns kam Helge für Johnny rein.Nach einem Blitzstart von 14:3 durch eine nicht enden wollenden Aufschlagsserie von Helge war der Satz ganz schnell mit 25:10 gewonnen.Den Schwung haben wir mit in Satz vier gegen ein wieder vollwertiges antretendes Angermünde mitgenommen und den Satz auf Augenhöhe gestalten können. Max und Marcel konnten sich auf den Außenpositionen durchsetzten und auch der Berichterstatter fand etwas besser ins Spiel. Belohnen konnten wir uns leider nicht, denn für einen Punkt hat es trotz zweier Satzbälle nicht gereicht. 1:3 bei 89:87 Punkten heißt es am Ende für die Gegner. Da kam dann doch mal kurz Frust bei einigen auf.Wir haben die personellen Problem gut weggesteckt, aber die fehlende Routine gemerkt. Auf dem Spielfeld war es zwar etwas ruhiger als sonst, aber dafür war weniger Frust während des Spiels bei den Beteiligten zu spüren. 

Auch geht ein lieber Dank raus an die moralische Unterstützungen der Spielerfrauen und deren Kinder, die uns tatkräftig angefeuert haben. Vor Publikm macht es doch einfach mehr Spaß zu spielen.Schon in zwei Wochen müssen wir gegen Döbern und Fürstenwalde II ran. Auch wenn wir uns in der Tabelle nicht mehr verbessern können, so wollen wir die Belohnung in Form von Punkten abholen und die Saison mit Anstand zu ende spielen.

Es spielten: Helge, Uwe, Sven, Johnny, Martin, Max, Rene, Marcel und Sascha.

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