Ausgangslage vor diesem Spieltag: Wir (1.), Gastgeber Hennigsdorf (3.) und Absteiger Cottbus (2.). Der Volleyballgott hatte vor Saisonbeginn wohl bereits vorausgesehen, dass sich diese drei Teams am Ende der Saison aus der homogenen Masse herauskristallisieren und legte den vorvorletzten Saisonspieltag so, dass die drei Mannschaften noch einmal aufeinandertrafen.

Unsere Reise in den Norden Berlins begann um 8:45 wie üblicherweise am Kreisverkehr in KW, im Gegensatz zum Start der Cottbuser wohl eine recht humane Uhrzeit. Die Halle in Hennigsdorf war schon aus Landesligazeiten bekannt. Mit viel herzlichem DDR-Charme und einem Netz unter der Hallendecke. Vermutlich um die Spieler vor herunterfallenden Betonbrocken zu schützen.

Gleich im ersten Spiel wartete Energie Cottbus. Ohne unsere Diagonal-Katze Alex, die zum gleichen Zeitpunkt nicht auf dem Feld, sondern im Hörsaal über einer Informatik-Klausur schwitzte, überraschten wir Energie im ersten Satz mit sehr variablem Angriffsspiel über die Außenpositionen und entschieden diesen verdient für uns. Cottbus legte danach aber einen Zahn zu und zwang uns ziemlich in die Knie. Gleichzeitig schalteten wir aus welchen Gründen auch immer einen Gang herunter und ließen uns in Satz zwei und drei deutlich dominieren. Erst im vierten Spielabschnitt gelang es uns wieder, an die Leistung im ersten Satz anzuknüpfen. So musste der Tie-Break entscheiden und wir konnten unsere positive Tie-Break-Bilanz von 4:0 (?????) gewonnen Tie-Breaks leider nicht ausbauen. Die Lausitzer holten sich verdient die zwei und wir einen Punkt, mit dem wir unter diesen Umständen aber trotz alledem zufrieden waren. Auch emotional hatte das Top-Spiel der Liga einiges zu bieten – in regelmäßigen Abständen wurden zwischen dem Netz Nettigkeiten zwischen beiden Teams ausgetauscht.Weiter ging’s gegen den Gastgeber, diesmal ohne Starspieler Galandi. Das finale 3:0-Ergebnis für uns ist aber ein sehr gutes Beispiel dafür, wie Satzresultate täuschen können. Mit 29:27, 25:23 und 28:26 hatten wir in allen drei Sätzen das nötige Glück und den größeren Willen auf unserer Seite. Die Gesamtleistung war zwar nicht optimal, aber egal – drei Punkte und mehr zählt nicht.

Am 05.03.2016 geht es nun ins letzte Heimspiel dieser Saison, zu Gast dann der wieder (v-)erstärkte VC Blau-Weiß Brandenburg und die abgeschlagenen Eisenhüttenstädter. Unser Spielbeginn ist dann ab etwa 13 Uhr in der Halle am OSZ Königs Wusterhausen.

Zu guter Letzt noch der Bezug zur Überschrift für alle die bis hierhin gelesen haben. Wir haben nicht nur die lauteste Ein-Mann-Ultra-Gruppe der Liga, sondern auch den ältesten Fan (87). Über die tolle „Heimspiel-Atmosphäre“ in Hennigsdorf haben wir uns sehr gefreut – ihr habt euren Anteil zu den 4 Punkten absolut beigetragen – Danke!

Statistik:

SG PKW – SV Energie Cottbus 2:3 (25:21, 15:25, 12:25, 25:16, 9:15)
SG PKW – Motor Hennigsdorf 3:0 (29:27, 25:23, 28:26)

SG PKW: Beisert, König, Sommerfeld, Welzel S., El-Dik, Welzel T., Lehmann, Huschke, Fröhlich, Heimer (C), Leyh, Kuhrt, Langner (Trainer)

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