Am 27.02.2016 musste eine durch deutliche Verletzungssorgen gebeutelte Mannschaft zum 11. Spieltag der Landesklasse Ost in Döbern antreten. Im Vergleich zum 10. Spieltag war die Personallage sogar noch deutlich angespannter. Neben Rob und mir, hatte es nun auch noch Mittelblocker Sascha erwischt, der mit Grippe im Bett bleiben musste. Außerdem waren Florian und Anton weiterhin noch nicht wieder spielbereit und leider standen diesmal auch Helge und Johnny nicht zur Verfügung, die in Angermünde super ausgeholfen hatten.

So reisten neben zwei Zuschauern, leider nur genau sechs aktive und einsatzbereite Wettkämpfer nach Döbern. Da jedoch bekanntermaßen sechs Spieler beim Volleyball ausreichend sind und alle hoch motiviert waren, konnte der Spieltag beginnen. Als Gegner standen an diesem sonnigen Samstag im ersten Spiel die BSG Pneumat Fürstenwalde II und im zweiten Spiel der Gastgeber SV Döbern auf dem Spielplan.

Da mit Uwe nur ein etatmäßiger Mittelblocker anwesend war, musste natürlich improvisiert werden. So spielte Rene als Zuspieler, Martin und Max auf Annahme-Außen, Uwe und Marcel als Mittblocker und Sven betätigte sich als Dia. Insgesamt stand also eine so noch nie gespielte Formation auf dem Feld. Entsprechend waren die Erwartungen an diesen Spieltag auch übersichtlich.

Erstaunlicher Weise war der Mannschaft zu Beginn des ersten Spieles nicht wesentlich anzumerken in welch ungewohnter Formation sie spielte. Aus einer in den meisten Fällen stabilen Annahme heraus, gelang es immer wieder das eigene Spiel aufzubauen. Auch Marcel machte als Mittelblocker eine gute Figur und machte Punkte. Durch eine von allen Beteiligten stabile Leistung gelang es gegen Fürstenwalde gut mitzuhalten und teilweise Druck auszuüben. So gestaltete sich ein Spiel in denen beide Mannschaften starke und schwache Phasen hatten. Fürstenwalde wirkte nicht in allen Phasen überzeugend, behielt in wichtigen Situationen jedoch die Nerven. So ging der erste Satz in einem ausgewogenen Spiel 25:20 an Fürstenwalde. Im zweiten Satz gestaltete sich die Partie noch knapper. So kamen wir zu einem eigenen Satzball, welcher jedoch leider vergeben wurde. So nutzte Fürstenwalde seine Chance und gewann den zweiten Satz mit 26:24 und auch den dritten Satz mit 25:20. Wir waren trotz großer Personalsorgen nicht untergegangen, allerdings ohne zählbaren Erfolg in den Händen halten zu können.

So ging es dann in das zweite Spiel gegen Döbern. Auch hier ergab sich ein ähnliches Bild wie gegen Fürstenwalde. Auch unsere Formation blieb im ersten Satz unverändert. Allerdings merkte man nun langsam mit zunehmender Spieldauer, dass zwei Spiele ohne Auswechselmöglichkeiten kräfteraubend sind. Der erste Satz ging mit 25:19 an Döbern. Danach stellten wir nochmal um. So wechselte Marcel auf Annahme-Außen, Sven übernahm seine Position als Mittelblocker und Martin machte auf seiner gewohnten Position als Dia weiter. Auch in dieser Formation gelang es gegen Döbern mitzuhalten. Allerdings ging auch dieser zweite Satz mit 25:20 verloren. Im dritten Satz machten sich nun deutlich die schwindenen Kräfte bemerkbar und auch die Stimmung wurde sichtbar schlechter. So ging auch der letzte Satz des Tages mit 25:17 unausweichlich verloren. Ähnlich wie im ersten Spiel hatten wir uns angesichts der Personalnot gut aus der Affäre gezogen, jedoch wieder ohne etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können.

Allerdings wären Punkte zwar toll gewesen, sie konnten in dieser Situation so aber auch nicht erwartet werden. Außerdem verloren unsere beiden direkten Verfolger an diesem Spieltag ebenfalls mit 6:0, wodurch aus Tabellen-Sicht nichts Negatives geschehen ist.

Es gab also eigentlich keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen. So stieg der Autor nicht schlecht gelaunt in sein Auto, um sich auf den Weg zum DVV-Pokalfinale nach Mannheim zu machen.

Einen speziellen Dank an Angelika, die alleine deutlich lauter war, als alle Döberner Zuschauer zusammen und so durchgehend versucht hat uns zu motivieren.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Personalsorgen zu den letzten beiden Spieltagen nochmal etwas entspannen, damit die Saison in einer etwas entspannteren Personalsituation versöhnlich beendet werden kann.

Statistik:

BSG Pneumat Fürstenwalde II – SG NH KWh/Prieros 3:0 (25:20, 26:24, 25:20)
SV Döbern – SG NH KWh/Prieros 3:0 (25:19, 25:20, 25:17)

Es spielten: Uwe, Marcel, Max, Martin, Sven und Rene

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