Königs Wusterhausen, 05.03.2016. Ausgangslage vor diesem Spieltag wie folgt: Wir stehen, dank eines Sieges mehr, mit Cottbus punktgleich an der Tabellenspitze und empfangen das Team aus Eisenhüttenstadt und die abstiegsbedrohten Blau-Weißen aus Brandenburg. Die Vorbereitungen beginnen mit  dem traditionellen Schmier-Festival der Brötchen-Buddys. Pünktlich stehen die Brötchen auf dem Tisch und das Netz rechtzeitig auf dem Feld. Einziger Kritikpunkt an diesem Morgen: Peter kann keinen Kaffee kochen – dieser Umstand wird aber von den beiden Gastmannschaften generös toleriert.

Pünktlich elf Uhr ist Anpfiff zu Spiel eins, in dem das Team aus Brandenburg in etwas mehr als einer Stunde zeigt, warum es in der Liga bleiben möchte. Eisenhüttenstadt sieht, trotz mehreren Schlucken Zaubertrank eigentlich nie so richtig Sonne gegen konsequent spielende Blau-Weiße Havelstädter. 

Also geht es etwas früher als gedacht für uns gegen die bereits abgeschlagenen und abgestiegenen Stahlstädter. Obwohl sie in der Satzpause noch etwas Zaubertrank vom Druiden Budweiserix einwerfen, können sie ihre Abwehrkünste in den ersten beiden Sätzen kaum zeigen, die wir ganz eindeutig für uns entscheiden. Unser Block steht teilweise ü-b-e-r-r-a-g-e-n-d und der Gegner hat überhaupt keine Chance im eigenen Angriff. Naja, mit 2:0 ist das Spiel ja schon entschieden – falsch gedacht. Plötzlich führt Hütte 9:2 und die Verwunderung ist groß. Objektiv gesehen aber geht der Rückstand aber absolut in Ordnung, weil wir zu viele Eigenfehler machen. Mit viel Kampfgeist schaffen wir den Ausgleich. Beim Stand von 23:22 für uns dann ein – zugegeben ziemlich eindeutiger – Tuschball von unserem Libero Stefan, den das sonst ganz passable Schiedsgericht nicht sieht. Nach einigen Diskussionen geben wir den Fehler zu, in der Regionalliga macht man sowas wohl nicht, haben wir vor zwei Wochen von den Cottbusern gelernt. Es kommt, wie es kommen muss und der dritte Satz geht an das Team aus dem Osten der Mark. In Satz vier heißt es bis zur Satzmitte zittern, weil Hütte langsam in Fahrt kommt und viele Bälle holt. Trotzdem – irgendwann können wir uns absetzen und holen den 3:1-Sieg. Pflichtaufgabe erfüllt.

Auf ins letzte Spiel des Tages gegen Brandenburger, die jeden noch so kleinen Punkt in der Tabelle brauchen. Das Spiel ist von einigen spektakulären Ballwechseln geprägt, die die knapp 70 Zuschauer begeistern, und gefühlt über Minuten gehen. „Der PKW“ schafft es gegen kämpfende Brandenburger nur in einem Satz ein eindeutiges Resultat zu erzielen. Am Ende steht trotz alledem ein verdienter 3:0-Erfolg auf der Anzeigetafel, vor allem, weil wir in allen Satzendphasen stabile Leistung bringen.

Damit gehen sechs Punkte auf das PKW-Punktekonto. Damit heißt es weiter „Wir haben es selbst in der Hand“. Da Cottbus ebenfalls die volle Punktzahl geholt hat, entscheidet sich alles erst am letzten Spieltag am 20.03., an dem wir in die Schulzendorfer Derbyhölle fahren und die Potsdamer schlagen müssen. Sechs Punkte zu holen, wird auch dann nicht gerade leicht, aber mit der gleichen Unterstützung von außen wie heute kann es klappen. Dafür ein großes Dankeschön!

Wie irre die Brandenburgliga dieses Jahr ist, zeigt sich übrigens auch in einem Blick nach unten – von Platz 4-7 kann theoretisch noch jedes Team absteigen.

Statistik:

SG PKW – BSG Eisenhüttenstadt 3:1 ()
SG PKW – Blau-Weiß Brandenburg 3:0 ()

SG PKW: Beisert, Kuhrt, König, Sommerfeld, Welzel S., El-Dik, Lehmann, Stoffregen, Huschke, Fröhlich, Heimer (C), Leyh, Langner (Trainer), Welzel T. (Co-Trainer)

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