Ein weiteres Novum dieses Jahr: Normalerweise geht’s nur zum Landespokal in die Niederlausitz. Durch den Abstieg von Energie sehen wir diese schöne Stadt also zwei Mal (Pokal-Quali vorausgesetzt…). Im Gegensatz zum Landespokal stehen in den Kofferräumen diesmal nur Wasser und Apfelschorle – und ein Ginger Ale. Na gut, Platz für das Bier von Alex zum 25. Jubiläum ist natürlich auch!

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Aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen reisen wir statt mit 12 Mann diesmal nur mit 9 Mann plus Trainer an – während Teams wie Brandenburg und Potsdam in dieser Zahl zum Spieltag vollzählig und überglücklich sind, heißt der Zustand bei uns: Rumpfkader. Nichtsdestotrotz – das obligatorische Frühstück bei McDonalds findet trotzdem statt und die Laune wird langsam besser.

Spielhalle ist die mächtig anmutende Lausitzarena, die Flüchtlingskrise ist mittlerweile auch in Cottbus angekommen und Energie konnte glücklicherweise eine Ausweichhalle organisieren. Wir drücken die Daumen, dass auch für’s Training eine längerfristige Lösung gefunden werden kann.

Im ersten Spiel wartet Motor Hennigsdorf auf uns. Allerdings ist diese Mannschaft kein Vergleich zum Landesligisten von vor zwei Jahren. Motor hat entweder einen guten Sponsor oder überzeugende Argumente. Auf jeden Fall ist das Team mächtig verstärkt und uns wird beim Einschlagen klar – das wird hier ‘ne ganz schwere Nummer. Hervor sticht natürlich Ricardo Galandi, mehrfacher Deutscher Volleyballmeister, Juniorennationalspieler, usw. Die ersten beiden Sätze gehören den Nordberlinern. Während wir gefühlt noch bei Macces sitzen, fliegen uns die Bälle um die Ohren. Kein Durchkommen auf Außen! Erst im zweiten Satz bringen wir den Aufsteiger in Bedrängnis und verlieren etwas unglücklich. Im dritten Satz können wir endlich zeigen, was wir drauf haben und der Gegner schaut etwas überrascht. Er endet ähnlich deutlich wie der erste, nur halt diesmal zu unseren Gunsten, was vor allem an der starken Feldabwehr unserer Wühlmaus Stefan liegt. Und auch die Außen schießen sich so langsam warm. Der letzte Satz des Spiels bringt dann wieder Ernüchterung. Galandi ist halt einer, der, wie im bekannten Fantasy-Film, sagt: „Du kommst hier nicht vorbei, Du nicht!“, und das dann auch ziemlich ernst meint. Hennigsdorf setzt ihn gekonnt in Szene und Galandi gewinnt den letzten Satz quasi im Alleingang, uns fliegen massenweise Bälle in die Angriffszone, oder auch kurz dahinter.

In der Satzpause stärken wir uns am Buffet und stellen fest, dass wir unsere Buffetpreise mal anpassen müssen. 2,50€ für ein Bier und 1,50€ für ein belegtes Brötchen am Cateringstand der parallel stattfindenden Trampolin-DM … na gibt ja keine Alternativen. Und die Schlange ist lang, trotz der horrenden Preise.

Nachdem sich Auf- und Absteiger ein packendes Duell liefern, in dem Galandi im Tie-Break das Spiel quasi im Alleingang entscheidet, geht es nun gegen das Ex-Regionalligateam.

Leider verläuft diese Partie nicht viel anders, nur die Satzstände sind deutlich knapper. Im zweiten Satz vergeben wir eine zeitweilige 6-Punkteführung und verpennen dann das Ende. Dritter Satz wird Cottbus zu elf geplättet und im vierten Satz flattern wieder die Nerven und „12 Eier liegen irgendwo außerhalb des Feldes“. (Zitat vom rotnasigen Unterhaltungskünstler am Spielfeldrand)

Am Ende des Tages die Erkenntnis: Uns fehlten die Außen-Alternativen, Feldabwehr saustark, Annahme verbesserungswürdig, aber okay. Und Cottbus und Hennigsdorf waren einfach ziemlich gut. Mit etwas mehr Glück und Selbstvertrauen nehmen wir trotzdem auf jeden Fall mindestens zwei Punkte mit. Aber so sind es halt dieses Mal 0/6, auch nicht schlimm, wir nehmen viel für uns selbst mit. Übrigens die erste Nullnummer für uns in der Brandenburgliga, die dieses Jahr wohl die spannendste seit Jahren werden wird.

Das über den gesamten Tag nur höchstens zwei Technikbälle gepfiffen worden zeugt vom hohen Zuspielniveau an diesem Tag, oder halt auch nicht. In zwei Wochen geht’s nach Brandenburg. Wir freuen uns drauf!

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Coming soon


SG PKW:
Spieler: Beisert, Kuhrt, Sommerfeld, Bray, El-Dik, Lehmann, Huschke, Fröhlich, Heimer (C)
Trainer: Björn Langner

Statistik:
SG PKW – Motor Hennigsdorf 1:3 (17:25, 23:25, 25:16, 22:25)
SG PKW – Energie Cottbus 1:3 (14:25, 25:27, 25:11, 14:25)

Spiel SG PKW – Motor Hennigsdorf:
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Spiel SG PKW – SV Energie Cottbus:
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